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Dillsauce (Koprovka)

Heute habe ich mich einer Herausforderung gestellt. In Tschechien typisch und sehr beliebt eine Dillsauce, auf Tschechisch Koprova omacka, oder auch "Koprovka".
Wir haben einen frischen Dill am Wochenmarkt bekommen. Diese Sauce sollte man nur mit frischem Dill vorbereiten. Und da Dill nicht so lange frisch bleibt, sollte man nicht zu lange warten. Sonst werden die Stiele schnell gelb und verlieren Aroma.
Nachdem wir die Sauce zum Mittagessen gegessen haben, kann ich sagen, dass sie sehr gut geschmeckt hat! Da es gleich beim ersten Versuch geklappt hat, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Rezept habe ich so angepasst, damit möglichst wenig kaputt gehen kann.
Die Sauce lässt sich wunderbar kombinieren. Ob zum Fleisch, Kartoffeln, hartgekochtem Ei oder zum Gemüse wie Blumenkohl, alles schmeckt köstlich.
Einfach ausprobieren!:-)


Dillsauce (Koprovka)
In Tschechien beliebte Sauce, die sich als Beilage wunderbar kombinieren lässt.
Zutaten:
  • 1Bund Dill
  • 3EL Essig
  • 150ml Wasser
  • 2Stk Eigelb
  • Salz
  • 20g Butter
  • 300ml Sauerrahm (oder Sahne)
  • 30g Mehl (hell)
Zubereitung:
    Dill abspüllen und fein hacken. Mit Wasser und Essig im Topf mischen und kurz aufkochen. Etwa 5 Minuten. Dann erstmal stehen lassen.
    In einem anderen Topf vermischen wir Milch mit Eigelb. Salzen und die Butter dazu geben. Den Topf langsam erwärmen, bis die Butter flüssig wird.
    Als nächstes vermengen wir Sauerrahm mit Mehl und die Mischung geben wir in den Topf mit Milchsauce dazu. Beim ständigen Rühren kochen wir die Sauce, bis die Sauce fester wird.
    Danach wird die Dillmischung in die Sauce hinzugefügt und die Sauce auf kleiner Flame gekocht. 8-10 Minuten.
    Die Sauce kann auch noch eine Weile ziehen. Übrigens schmeckt auch am nächsten Tag oder sogar kalt sehr gut!

Zutaten für 4-6 Personen
Zubereitungszeit: 60 Minuten
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Vollkorn-Christstollen - Vánočka

Ein Stück Christstollen (tschechisch: vanocka) gehört bei uns in der Familie einfach zu Weihnachten. Natürlich könnte man diese typische weihnachtliche Leckerei auch im Supermarkt oder beim Bäcker kaufen - bei uns wird der Stollen aber natürlich selbstgebacken!
Ich habe mich gleich zweimal versucht und habe noch dazu die vollkorn Variante ohne Ei probiert.
Meine Angst, dass dabei "ein Brot" rauskommt, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Zum Glück habe ich gleich nach dem Backen ein Bild gemacht, heute sind nur noch ein paar Stückle übrig geblieben:-)

Vollkorn-Christstollen - Vánočka
Die gesunde Variante aus Vollkornmehl, ohne Ei und Honig anstatt Zucker. Schmeckt natürlich anders als das Original, aber echt Klasse!
Zutaten:
  • 300g Vollkorn-Dinkelmehl mit Hefe (aus der Mühle)
  • 200g Dinkelmehl (hell)
  • 80g Honig
  • 250ml Mineralwasser
  • ein bisschen Milch zum Bestreichen
  • Msp. Salz
  • 80g Sonnenblumenöl
  • Optional: Rosinen und Mandeln

Vorbereitung:
    Erstmal die Mehlsorten mit Salz vermischen. Dann das Öl und Honig dazugeben und mischen.
    Zu der Trockenmasse das Mineralwasser hinzufügen. So entsteht ein feuchter schöner Teig.
    Den Teig mindestens 1 Stunde stehen lassen, damit die Hefe arbeiten kann.
    Danach teile ich den Teig in 8 Stücke und forme sie auf einer mehlbesteubten Unterlage zu Würsten.
    Dann kreiere ich aus 4 Stück die unterste Ebene, dann aus 3 die mittlere Eben und zum Schluss teile ich die eine Wurst in zwei und mache sie dünner. Die beiden auch zu einem Zopf flechten.
    Schön aufeinander legen (4-3-2) und alles mit 4 Holzspießchen fixieren. Das Ganze auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
    Gebacken wird es bei 170 Grad Umluft, etwa 45 Minuten.
Ausreichend für 8 Portionen
Vorbereitungszeit: etwa 120 Minuten
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Süße Zwetschgenknödel

Dieses Wochenende war ich bei meinen Eltern zu Besuch. Draußen hat es geregnet ohne Ende, so dass wir mit meiner Mama beschlossen haben, süße Zwetschgenknödel zu kochen. Kochen mit meiner Mutter hat jede Menge Vorteile, neben der ausgezeichneten Küche, erfährt man, was es sonst so Neues gibt. Es ist eben eine große Chance für einen "Smalltalk".

Süße Zwetschgenknödel

Ausgezeichnete Tschechische Zwetschgenknödel aus Grießteig.

Zutaten:
  • etwas mehr als ein Liter Wasser
  • 60g Margarine (Sanela)
  • 16EL Grieß
  • 3TL Zucker
  • halbierte entkernte Zwetschgen
  • doppelgriffiges Mehl
  • 1 Ei
  • zum Bestreuen - Zucker, Zimt, Kakao, geriebener harter Quark, einfach nach Geschmack
Vorbereitung:
    Der Teig wird ähnlich wie Grießbrei vorbereitet, nur mit Wasser. Ein Topf mit Wasser (etwas mehr als ein Liter) stellen wir aufs Herd. Fügen ein Stück Margarine hinzu und lassen sie im Wasser allmählich auflösen. Und nun fügen wir 3 Teelöffel Zucker hinzu.
    Tipp von unserer Großmutter:
    Mit einem Öl anstatt Margarine wird der Teig nicht so stabil.
    Wenn das Wasser kocht, geben wir Grieß nach und nach dazu. Je nach Wassermenge, bei uns waren es 16 Esslöffel. Der Grießbrei muss richtig verdicken, wie auf dem Bild gezeigt, um dies zu einem Teig verarbeiten zu können.
    Der Teig vom Herd wegnehmen und abkühlen lassen. Den Teig muss man gelegentlich umrühren, damit keine Kruste entstehen kann. So eine Kruste könnte man nur schlecht in den Teig verarbeiten. Nach dem Abkühlen wird der Grießbrei noch fester.
    Während der Teig kühlt, werden die Zwetschgen gewaschen, entsteint und halbiert.

    Tipp von unserer Großmutter:
    Entkernte Zwetschgen müssen in getrennte Hälften geteilt werden, da sonst der Teig im kochenden Wasser reißen könnte.
    Nach einiger Zeit können wir ein bisschen Mehl in eine Schüssel geben und Teig zum schnelleren Abkühlen ein wenig strecken.
    In den abgekühlten Teig ein Ei hinzufügen und mit Mehl bestäuben. Ei und Mehl in der Schüssel mit der Hand in den Teig einarbeiten. Genug Mehl hinzufügen, bis der Teig nicht mehr klebt.
    So vorbeiteten Teig geben wir aus der Schüßel auf die Arbeitsfläche. Nicht vergessen genug Mehl hinzufügen, sonst wird der Teig klebrig sein. Dann noch mal mit der Hand bearbeiten und in mehrere Teile aufteilen.
    Einzelne Teile dünn ausrollen. Mit dem Mehl die Arbeitsfläche bestreuen, sonst wird der Teig kleben! Ausgerollten Teig in Quadrate schneiden. Auf jedes Quadrat zwei vor drei Zwetschgen Hälften setzen, abhängig von der Größe der Quadrate.
    Jetzt können wir Zwetschgen in Teig einwickeln und einzelne Knödel formen.
    In einem großen Topf Wasser aufkochen. Wenn das Wasser kocht, die Knödel mit dem Kochlöffel vorsichtig in das kochende Wasser hineinlegen. Mit dem Kochlöffel gelegentlich durch das Wasser gleiten, damit die Knödel auf dem Topfboden nicht festkleben bleiben.
    Die Knödel werden etwa 10-12 Minuten gekocht, abhängig von der Härte der Zwetschgen. Mit dem Kochlöffel immer wieder das Wasser durchgleiten...
    Die Knödel nach Belieben servieren. Ich bevorzuge Zimt zum Bestreuen. Jemand Zucker und Kakao. Oder Zucker und Mohn. Dazu noch zerlassene Butter. Geriebener Quark ist auch ausgezeichnet.
    Guten Appetit!
    Übrigens, die fertigen Knödel können später im Dampf erhitzt werden.
Ausreichend für 4-5 Portionen

Vorbereitungszeit: etwa 90 Minuten

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Gulasch meiner Mama

Letzte Woche hatte ich nach längere Zeit wieder die Gelegenheit mit meiner Mutter zu kochen. Dieses mal war ein Gulasch auf dem Programm. Da wir zu Hause ausschließlich vegetarisch kochen, war es etwas Besonderes.

Vor allem die Weisheiten und Kommentare meiner Mutter macht das Kochen zu einem Ereignis für mich. Und wir haben immer jede Menge Spaß dabei!

Das Rezept will ich Euch nicht vorenthalten. Wie meine Mutter sagt:"Wir haben keine geheimen Rezepte!"

Viel Spaß beim Nachkochen!
Gulasch meiner Mama

Typisches Gulasch sehr beliebt. Als Beilage hat meine Mutter Nudeln serviert. Am beliebtesten sind in Tscheichien natürlich Knödel. Aber Kartoffeln oder Reis passen auch.

Zutaten:
  • 600g Schweinefleisch Gulasch
  • 2 Zwiebeln feingehackt
  • 1EL Öl
  • 400g Rote Bohnen aus der Dose
  • 300ml Wasser
  • 3EL Mehl Instantmehl
  • Paprika süß, Kreuzkümmel, Paprika scharf, gemahlener Koriander, Oregano, Salz, Pfeffer, Chili
Zubereitung:
    Das Fleisch in Öl anbraten. Damit schließt sich das Fleisch. Erst dann gehackte Zwiebel dazu geben und erst danach Salzen. Durch das Salz brennt die Zwiebel nicht an. Glasig braten.
    Die Zwiebel gibt Flüssigkeit ab. Erst wenn die Flüssigkeit verdampft ist, weiteres Wasser nachgießen, so dass das Fleisch bedeckt ist.
    Nachdem das Fleisch weich geworden ist, Gewürze hinzufügen. Nach etwa 20 Minuten rote Bohnen hinzufügen. 10 Minuten kochen.
    Und dann mit einer Mischung aus Mehl und Wasser ( genannt in CZ Amerika) verdicken.
    Durch Zugabe von Wasser kann die Kosistenz der Soße nach belieben angepasst werden, ganz nach persönlichem Geschmack. Noch etwa 10 auf kleiner Flamme köcheln lassen und FERTIG.

Zutaten für 6 Personen

Zubereitungszeit: 120 Minuten

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