17. ALB-GOLD WINTERLAUF-CUP 2020 in Reutlingen

Am Samstag dem 11.1.2020 stand das erste Rennen in diesem Jahr in Reutlingen an. Etwas zu früh, deswegen nur als Test des aktuellen Zustandes zu verstehen. Für mich macht es im Rennen aber keinen Unterschied. Ich will immer das beste Resultat erzielen.

Im Vorfeld schon angemeldet, war die Abholung meiner Startnummer keine große Sache und nur Frage von Minuten. Ohne Voranmeldung war die Schlange allerdings ewig lang.
So hatte ich noch knappe eine Stunde bis zum Start. Zurück zum Auto und in Ruhe umziehen.
Dann ein paar Abschnitte der Strecke ablaufen und etwas Lauf-ABC. Die Sonne kam dann auch noch teilweise raus.
Dann ging es aber schon in Startbereich, wo ich Schritt für Schritt bis nach vorne durchgereicht wurde. Ich sehe wohl schneller aus, als ich tatsächlich bin. :-D

Pünktlich um 14:30 fiel dann der Startschuss und das ganze Feld von knapp 600 Läufern ging ins Rennen. Am Anfang wurde das Tempo vorne gleich forciert. Mit 3:20min/km viel zu schnell für mich.
Deswegen habe ich schon während des ersten Kilometers versucht, mein Tempo zu finden. Um die 4:00min/km habe ich mich orientiert. Das unglaublich starke Startfeld ging an mir vorbei wie im Flug.

Bei Kilometer 2 habe ich die ersten 5km Läufer aufgeholt, die 15 Minuten vor uns gestartet sind. Ich war einfach viel zu schnell unterwegs und ich musste dringend mein Tempo korrigieren. Es war nicht mal die Hälfte der ersten 5km Runde und die Steigung sollte noch kommen.
Und sie kam auch, beim Kilometer 4. Da fiel mein Tempo auf 4:28min/km.

Geschafft und jetzt die zweite Runde. Ich war am Anschlag. Die anderen Läufer haben mir bei der Orientierung und Tempohaltung geholfen. Alleine zu laufen, wäre echt unglaublich schwer.

Beim Kilometer 7 kam dann nochmal die Steigung. In diesem Fall fiel mein Tempo schon deutlicher auf 4:42min/km. Oben angekommen habe ich gedacht, jetzt die 2 Kilometer noch heim bringen.
Mein rechter Schuh ist aufgegangen, na toll! Beim doppelten Knoten, wie kann sowas passieren? Naja, egal. Ich muss es auch so durchziehen...

Am Ende mit der Zeit 41:30 Minuten und Pace 4:09 min/km war ich nicht ganz zufrieden. Trotzdem meine Bestzeit und es ist noch so früh im Jahr. ;-)


Es war eine tolle Veranstaltung und auf mich wartet ein Halbmarathon im Februar als nächste Probe. Das Training geht weiter...
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Nikolauslauf 2019 in Tübingen

Ziemlich spontan habe ich über eine Ummeldung meinen Startplatz beim diesjährigen Nikolauslauf in Tübingen bekommen. Leider habe ich bei der ganzen Schnellentscheidung den geplanten Skitag in Ischgl am Vortag des Halbmarathons übersehen.

Am Sonntag 8.12.2019 war es also soweit. Mit etwas schweren Beinen und müden Augen stand ich morgens bei der Ummeldung der Startnummer bereit. Die Organisation in Tübingen ist echt erstklassig, bei mehr als 3.000 Teilnehmern muss man nirgendwo in Schlangen warten (bis auf das DIXI-Klo) :-)

Im Auto umgezogen ging es Schlag auf Schlag und ich stand in der ersten Startwelle für das Halbmarathon-Rennen bereit. Ohne genauere Ziele wollte ich natürlich wissen, wo ich mit meiner Form aktuell stehe.
Die Strecke in Tübingen hat es in sich. Zwei Runden mit insgesamt mehr als 300hm ist keine einfache und zu unterschätzende Strecke, aber das wusste ich.

Und so ging es los. Gleich nach dem Start eine Gruppe und ein eigenes Tempo zu finden war mein Ziel. Leichter gesagt als getan bei so vielen Läufern am Start.
Mein Tempo habe ich stättig unter Kontrolle gehalten und die ersten Anstiege erwartet. Aus dem Nordschwarzwald gewohnt haben mich die Anstiege nicht umgehauen, viel mehr das hohe Tempo im Berg einiger Läufer überrascht. Ich bin bei meinem eigenen Tempo geblieben.

Die erste Runde verging wie im Flug! Dann ging es in die zweite Runde, die gleich mit einem schönen Trail anfängt. Nach der ersten Runde hat sich das Starterfeld in die Länge gezogen, so wurde der Lauf deutlich ruhiger und harmonischer. Um die Kilometer 15-16 kamen dann nochmal die giftigen Anstiege, die mir schon von der ersten Runde bekannt waren. Die letzten 3 Kilometer habe ich dann das Tempo etwas forciert und einige Plätze noch gut gemacht. Immerhin konnte ich den letzten Kilometer in 3:47 min/km laufen. Da war ich selber etwas überrascht, woher die Kraft noch kommt.

Nikolauslauf 2019 in Tübingen (Foto: Fabian Knisel)
Impressionen von Fabian Knisel

Am Ende war es die Zielzeit 01:35h (275. Platz) und ich war mehr als Happy. Diese wellige Strecke ist nicht für persönliche Bestzeit geeignet, und ich habe eher mit +10min gerechnet. Deswegen war ich super zufrieden.
Nach meiner Laufpause wegen meinen Achillessehnen habe ich wohl wieder gut zurückgefunden. Somit verabschiede ich mich mit einem guten Gefühl in die lockere Winterpause.

Im März wartet schon der erste Marathon 2020 auf mich, in Freiburg. Etwas zu früh im Jahr und die Saison 2020 wird doch etwas länger, deswegen wird es vielmehr ein Testlauf werden.

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Halbmarathon: 32. Oggersheimer Berglauf

Das eigentliche Ziel ist der Marathon am 5.5.2019 in Mainz, der noch etwas in der Ferne liegt. Nach einigen Trainingsmonaten möchte man trotzdem wissen, wo man so steht und wo der Trainingsplan noch angepasst werden sollte.
Dafür habe ich mir ganz spontan den Halbmarathon in Oggersheim ausgesucht.

Die Anreise am Sonntag, dem 17.2.2019, verlief ohne Probleme. So konnte ich in Ruhe meine Startnummer abholen und mich etwas umschauen. Um 10 Uhr war dann der Start für alle Wettbewerbe (HM, 10k, und 7.5k Walking) auf einmal.
Somit wurde es kurz nach dem Start ziemlich schwierig, sich zu orientieren und das richtige Tempo zu wählen. Ich hatte meinen Plan und den haben ich auch relativ genau umgesetzt.

Im Schnitt wollte ich Tempo 300W laufen (Stryd). Am Anfang bin ich etwas schneller angefangen, da ich möglichst schnell aus dem Bulk rauskommen wollte. Trotzdem sind Läufer links und rechts an mir vorbei... wahrscheinlich 10k Läufer, so meine Theorie. Die ersten Kilometer vergingen wie im Flug und nach etwa 6km wusste ich, dass ich auf dem 8. Platz unter den HM Läufern bin.
Ein paar Hundert Meter vor mir liefen zwei weitere HM Läufer, was sehr motivierend war.

Trotzdem habe ich mein Tempo in Threshold Bereich knapp unter 300W reduziert. Nicht nur die Uhr, sondern auch mein Gefühl hat mir dazu geraten. Nach Kilometer 17 konnte ich das Tempo wieder etwas anziehen und die zwei Läufer vor mir noch erreichen.


Am Ende hat es für den 6. Platz insgesamt und für den 1. Platz in meiner Altersklasse M40 gereicht.

Mit dem Verlauf des Rennens und dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Dass ich zum Schluss noch mit dem Tempo etwas spielen kann, hätte ich nicht erwartet. Und bei dem herrlichen sonnigen Wetter hat es nochmal mehr Spaß gemacht!


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The findings from a new study about the running cadence


As for the magical 180 steps per minute is a good aspirational goal for many runners. Lots of runners overstride, crashing down on their heels and putting excessive force on their joints. 

Instead of the most widely cited and hotly contested rules of running form: 
All runners, regardless of what speed they’re running at, should take at least 180 steps per minute.
More details:
It’s Time to Rethink the Ideal Running Cadence
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